Rainer Hamann, MdBB

SPD-Bürgerschaftsfraktion Land Bremen

Besuchergruppe WaBeQ

11. November 2017 von Rainer Hamann | Kommentare deaktiviert für Besuchergruppe WaBeQ

Eine muntere Diskussionen mit Auszubildenen der Firma WaBeQ: Beschäftigung, Qualifizierung und Ausbildung im Bremer Westen. Nach dem Besuch der Plenardebatte laden wir Besucher immer zu Kaffee und Kuchen ein.

Themen:

  • Wie wird man Politiker – Kurzform: Zufall
  • Stadtplanung, ÖPNV, Radverkehr
  • Folgen des Brexit für Bremen
  • Sanierung von Schulgebäuden in der Stadt Bremen

3. November 2017
von Rainer Hamann
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Beirat 4.0

Bremische Bürgerschaft Drs. 19/ S
Stadtbürgerschaft
18. Wahlperiode

Antrag der Fraktionen der SPD und

Beirat 4.0 – Chancen der Digitalisierung nutzen

Prosa:

  1. Die Arbeit der Beiräte ist wichtig. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Beteiligungskultur in der Stadt Bremen.
  2. Das Internet ist da – und geht auch nicht wieder weg. Bewegte Bilder – Video – sind heute normal.
  3. Alle Informationen zu einem Thema an einem Ort ist sinnvoll – gerade für Menschen außerhalb des politisches Kulturkreises.
  4. Die von uns gewünschte Beteiligung in einer aktiven Bürgerstadt setzt die Möglichkeit der einfachen Information voraus – hier hilft Internet.
  5. Der Präsident des Senats setzt sich aktiv für eine Digitalisierung der Verwaltung ein.

Entwurf Oktober 2017:

Die Stadtbürgerschaft möge beschließen:

Die Bremische Bürgerschaft (Stadt) fordert den Senat auf:

  • Die zentrale Internetplattform zu erstellen, auf der alle Informationen und Dokumente der Beiratsarbeit eingestellt werden, insbesondere:
    • Einladungen und Protokolle aller Beiräte (Beiratssitzungen, Fachausschüsse, Regionalausschüsse, Planungskonferenzen),
    • durch Beiräte in Auftrag gegebenen Gutachten,
    • Globalmittelzuwendungsbescheide,
    • Stadtteilentwicklungsprojekte sowie
    • alle Bürgerbeteiligungsverfahren (z.B. Stadtteilforen, Einwohnerversammlungen, Runde Tische),
    • Vorlagen und Protokolle der Beirätekonferenz sowie
    • Vorlagen und Protokolle des Parlamentarischen Ausschusses für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Beiräte.
    • Telefonnummern usw. der Ortsämter. Falls durch Beiratsmitglieder gewünscht auch die Kontaktdaten von Beiratsfraktionen.
  • Die Belange des Datenschutzes sind in Zusammenarbeit mit der Landesbeauftragten zu entwickeln.
  • Ein Konzept zu erarbeiten wie ausgewählte Sitzungen von Beiräten durch Video/Audio aufgenommen und übertragen werden können.
  • Eine Anwendung für mobile Endgeräte zu entwickeln die plattformneutral den Zugriff auf die Unterlagen nach 1) Ermöglichkeit.
  • Die Steuerung erfolgt durch die Senatskanzlei. Bericht zur Umsetzung bis März 2018.

26. Oktober 2017
von Rainer Hamann
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Der Rote Bus kommt – nach Woltmerhausen

  • Freitag, 27. Oktober 2017
    10:00 bis 11:30 Uhr
    Wochenmarkt Dötlinger Straße
    Woltmerhausen

Bus verpasst? Terminabsprache telefonisch unter (0171) 8 439 429.

Mit solidarischen Grüßen,

Rainer Hamann

Roter Bus Schwachhausen

24. Oktober 2017
von Rainer Hamann
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Diskussion – Print unter Druck

Zukunft von Zeitungen und Zeitschriften

Printmedien sind unter Druck – und das schon seit einigen Jahren. Sinkende Auflagen, rückläufige Werbeeinnahmen, weniger Leser – Zeitungen und Zeitschriften kämpfen um das wirtschaftliche Überleben. Das liegt auch an den Möglichkeiten des Internets. Informationen sind hier schnell, umfangreich – und meist kostenlos – zu finden. Man muss nicht mehr auf eine Zeitung zurückgreifen, um umfassend und hintergründig informiert zu sein. Und es ist auch nicht mehr den Medien vorbehalten, Informationen und Meinungen zu veröffentlichen.

Die traditionelle Zweiteilung von Sender und Empfänger, also von Produzenten von Informationen und den Lesern oder Nutzern, ist schon lange hinfällig.

Die Verlage müssen auf diese Entwicklung reagieren. Über kurz oder lang werden sich viele Medienhäuser nicht mehr über ihre gedruckten Erzeugnisse finanzieren können.

Werbeeinnahmen, die inzwischen verloren gegangen sind, werden in diesem Umfang nicht mehr wiederkommen, denn auch Unternehmen wenden sich zunehmend über das Netz direkt an die Kunden und weniger über Anzeigen.

Bislang ist es den Medienhäusern nicht gelungen, diese Verluste durch Einnahmen für ihre Produkte im Internet aufzufangen. Stirbt Print also aus?

Einladung

Datum Uhrzeit Ort

Montag, 13. November 2017, Bremer Presse Club, Schnoor 27/28, 28195 Bremen

Fragen

  • Wie sieht die Zukunft von Zeitungen und Zeitschriften aus? Sind sie auf Papier eine aussterbende Art?
  • Wie können Verlage finanziell überlebensfähig bleiben? Und welche Auswirkungen haben die ökonomischen Schwierigkeiten auf den Journalismus und auf die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten?
  • Paywall, Abo, Online-Kiosk: Wie lässt sich mit Journalismus im Internet Geld verdienen? Und wie kommen Medienhäuser gegen die „Kostenloskultur“ an, die sie zum Teil selbst mit verursacht haben?
  • Zusammenlegen oder Ausbauen? Nachrichten oder Hintergründe? Wohin entwickeln sich Redaktionen?

Ablauf

  • 19.00 Uhr – Begrüßung und Einleitung
    Rainer Hamann, MdBB,
    Sprecher für Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit der SPD-Fraktion
  • 19.10 Uhr – Podiumsdiskussion mit
  • Moderation – Rainer Hamann, MdBB
  • Anschließend – Diskussion mit dem Publikum

Veranstalter

SPD-Bürgerschaftsfraktion Land Bremen

18. Oktober 2017
von Rainer Hamann
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Vorstoß aus Sachsen-Anhalt geht an den Herausforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorbei

Pressemitteilung der SPD-Fraktion Land Bremen 18. Oktober 2017

Als „indiskutabel“ bezeichnet der medienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Hamann, den Vorstoß von Sachsen-Anhalts Medienminister Rainer Robra (CDU) zur Abschaffung der ARD als deutschlandweites Fernsehprogramm. „Gerade in Zeiten der zunehmenden und gezielten Verbreitung von Fake News, braucht es die seriösen Angebote von ARD und ZDF mehr denn je. Eine Abschaffung der ARD als bundesweites Programm oder ein Einstampfen der Tagesschau sind medienpolitisch abwegig und gehen an den eigentlichen Fragen, denen sich der öffentlich rechtliche Rundfunk stellen muss, klar vorbei“, so der Sozialdemokrat.

Völlig klar ist für Hamann, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten künftig für mehr Transparenz sorgen müssen: „Wofür und mit welchen Begründungen wird wieviel Geld der Gebührenzahler ausgegeben? Welche Produktionskosten entstehen bei einzelnen Programmen? Wo ist die Grenze, wenn es beispielsweise um Sportrechte geht? Diese Fragen muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk besser und transparenter als bisher beantworten.“ Darüber hinaus müsse sowohl von den Sendern als auch von der Politik endlich konkret über die aktuelle Entwicklung gesprochen werden, um zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. „Das lineare Fernsehen verliert zunehmend an Bedeutung, die Zeiten, in denen ARD und ZDF Familien als mediales Lagerfeuer dienten, sind vorbei. Es muss endlich konkret darüber nachgedacht werden, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk damit umgeht, dass Medienkonsum zunehmend eben nicht mehr über Satellit, Antenne oder Kabel, sondern zu Zeiten, die die Zuschauer und Zuschauerinnen selbst bestimmen über das Internet stattfindet“, so der Sozialdemokrat.

Hamann wirbt daher dafür, dass in den nun anstehenden Beratungen über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dieses Thema eine zentrale Rolle spielt. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss einen zeitgemäßen Online-Auftrag erhalten, der ihm die Nutzung aller Verbreitungswege, auch der nicht-linearen, für seine Inhalte ermöglicht – so wie dies für das Jugendangebot ‚Funk‘ bereits im Staatsvertrag festgelegt wurde. Dabei muss auch die Verweildauer von Sendungen in den Mediatheken verlängert werden. Zudem sollten die Rundfunkanstalten einerseits eine eigene gemeinsame Plattform für alle Verbreitungswege entwickeln und ihnen andererseits die Verbreitung ihrer Inhalte auf Plattformen Dritter ermöglicht werden.“

Hamann abschließend: „Statt die Abschaffung der ARD zu verlangen, ist es an der Zeit, sich dieser Diskussion zu stellen. Wie können die Sender, ihren Versorgungsauftrag verbessern? Darüber sollte man reden, statt mit derart indiskutablen Vorschlägen genau diese Diskussion zu verhindern.“

Initiative der SPD-Fraktion

Passend dazu arbeiten wir an einem entsprechenden Antrag Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

26. September 2017
von Rainer Hamann
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Bundestagswahl 2017

Teilergebnisse Radio Bremen und Gete-Viertel

Das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017 ist für uns Sozialdemokraten nicht schön – höflich ausgedrückt. Für eine umfassende Analyse ist es noch zu früh.

Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern. Das Ergebnis ist ein klarer Auftrag – Opposition.

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